Urlaub mit Hund: Campingplatz in Pakostane, Kroatien

Einen Urlaubstipp möchten wir euch nicht vorenthalten, das Autocamp Nordsee in Pakostane, Kroatien http://www.autocamp-nordsee.com Wir waren schon ein paar Mal dort – mal mit 3, mal mit 4 Hunden. Der Empfang ist super freundlich, der Campingplatzbetreiber hat Schalk im Nacken 😉 die Fellnasen sind willkommen. Auch der campingplatzeigene Hund begrüsst einen freudig! Der Campingplatz hat Stellplätze für Wohnmobil, – wagen und Zelte als auch Apartments. Wir hatten uns bis jetzt – aus Mangel an Wohnmobil (was mittlerweile ja anders ist 🙂 ) eines der Appartments gemietet. Die Buchung einfach, der Campingplatzbetreiber freundlich und unkonventionell! Die Apartments sind sauber, geräumig und praktisch. Sie bestehen aus einem großen Zimmer in dem auch eine Kochgelegenheit untergebracht ist. Ebenfalls hat man einen Fernseher mit Sat und eine Klimaanlage. Das Bad mit Dusche ist auch geräumig. Der Platz verfügt auch über WiFi – zum Verschicken der tollen Urlaubsfotos 😉 Die Apartments sind in Meernähe und vom Balkon aus – der auch der Abgang ist – kann man nett sitzen und geniesst einen herrlichen Blick aufs Meer. Am Campingplatz hat man auch die Möglichkeit sich mit seiner eigenen Unterkunft unter Bäume (u.a. Olivenbäume) zu stellen und hat schön Schatten. Die Sanitäranlagen sind in sehr gutem Zustand und sind sauber und gepflegt! Der Campingplatz verfügt auch über ein eigenes Restaurant bei dem man je nach Wetterlage draussen oder geschützt drinnen speisen kann – alles mit herrlichem Meerblick! Die Speisen sind ausgezeichnet – das Preis/Leistungsverhältnis toll (gilt für den ganzen Campingplatz). Wer noch Lust hat kann den Abend an der Bar ausklingen lassen. Die  Hunde dürfen mit an den Strand, wenn man diesen entlangflaniert erreicht man nach einem kurzen Spaziergang den kleinen Stadtkern von Pakostane mit Einkaufsmöglichkeiten (Lebensmittel), einer Bank, Restaurants und Bars. Auch hat man von dort nette Ausflugsmöglichkeiten wie z.B Bootstouren. Man kann aber auch direkt beim Campingplatz ein kleines Boot mieten. Mit dem Auto erreicht man recht schnell die Krka Wasserfälle. Hunde dürfen mit in den Krka Natinalpark und man kann dort wunderbar spazierengehen  – aber Achtung – plant eure Route entsprechend ein –  in die dort verkehrenden Busse dürfen Hunde nicht mit einsteigen. Wer nicht wegfahren will, aber dennoch ein wenig wandern möchte kann dies direkt vom Campinplatz aus tun. Man kann herrlich der Küste entlangspazieren – teilweise durch Olivenhaine, teilweise über eine Anhöhe mit Blick auf das Meer und die Stadt Pakostane, teilweise direkt am Strand! Eine reizende Überraschung erwartete uns an einem Tag: wir waren über Ostern dort, am Ostersonntag fanden wir vor der Apartmenttüre ein kleines Osternest – in den frühen Morgenstunden hatte der Campingplatzbetreiber jedem Apartment, Wohnmobil etc. ein kleines Osternest vor die Türe gelegt 🙂 Unser Fazit: ein toller und gepflegter Platz mit toller Lage! Wir fahren auf jeden Fall wieder hin – beim nächsten Mal mit unserem Wohnmobil!

Was kommt ins Vorzelt?

Beim kommenden Urlaub nehmen wir auch das Vorzelt mit um zusätzlich zum Wohmobil noch mehr Platz zu haben. Wir haben nun für das Vorzelt eine Universalbodenmatte gekauft – so geht man im Vorzelt nicht auf der Erde/dem Gras. Dann haben wir einen kleinen Klappspaten – damit graben wir aussen rund um das Vorzelt eine kleine Rinne damit das Wasser wenn es regnet nicht ins Zelt sondern aussen abfliesst.

Heute kam auch die bestellte Campingküche an, super – klein zusammenlegbar und leicht – aber in ein paar Handgriffen aufgestellt – mit Windschutz für Gaskocher – gut wir haben noch Elektrokochplatten aber das kommt noch – bzw Spritzschutz beim Kochen. Die Küche hat auch ein paar Fächer und somit kann man Sachen wir Kochgeschirr, Kaffeemaschine mit Kaffee gut verstauen kann.

Für das Trocknen von kleineren Sachen wie z.B Geschirrtüchern haben wir eine Mini-Wäschespinne (mit ca 25 cm Durchmesser).

Mit dem Campingtisch und den Campingessseln + Campinghocker zum Beine drauflegen, Campinglampen und ein paar Hundekörbchen wird es gemütlich im Vorzelt.

Damit die Hunde sich frei bewegen können, haben wir einen mobilen Hundezaun für rund ums mobile Zuhause – wir sind schon gespannt, wie der Zaun von unseren Rüben angenommen wird.

Für das Wohnmobil haben wir für längere Aufenthalte noch einen Tipp: hinten mit zwei Wagenhebern (keine Rangierheber) aufbocken – das entlastet die Achse und es bewegt sich nichts mehr 🙂

Was gebt Ihr ins Vorzelt?

Urlaub mit Hund im Hundesporthotel Wolf

Heute möchten wir euch von unseren Erfahrungen mit Urlaub mit Hund im Hundesporthotel Wolf erzählen. Wir zählen einfach unserer Eindrücke auf – darüber denken kann jeder was er möchte 😉

Nach einer Fahrt duch das wunderschöne Ammergau kamen wir im Ort Oberammergau an. Der Ort macht den Eindruck eines typischen Wintersportortes – sehr idyllisch. Bekannt ist Oberammergau auch für seine Passionsspiele die natürlich im Sommer stattfinden.

Das Hotel ist – untypisch für ein Hundehotel – mitten in der Stadt gelegen. Was leider auch mit einem gewissen Parkplatzproblem verbunden war. So gibt es vor dem Hotel keine Ladezone (wofür auch – wenn man mit Hund reist hat man ja nur sein Handtäschchen dabei 😦 …) Aufgrund des erstaunlich hohen Verkehrsaufkommens war an ein kurzes Stehenbleiben in Hotelnähe nicht zu denken. Vor dem Hotel waren nur 3 Parkplätze von welchen einer mit dem hoteleigenen Auto belegt war – also nichts mit bequem ausladen und parken. Als wir dort waren, liefen die erwähnten Passionsspiele und auf einen Parkplatz war weit und breit keine Chance. Irgendwann ergatterten wir dann doch ein Plätzchen und es ging los zum Gepäck ins Hotel schleppen. Angekommen wurden wir in der Rezeption von moderat motiviertem Hotelpersonal empfangen. Hier galt die Regel – Hunde an die Leine was bei den doch recht engen Gängen und teilweise nicht wirklich verträglichen Hunden im Hotel eine Herausforderung war. Das Hotel war innen sauber, die Zimmer recht groß aber sehr alt! Im Zimmer angekommen fanden wir zuerst eine Verhaltensrichtlinie (was wir generell ja gut finden!) – allerdings war einer der ersten Sätze (frei zitiert – den genauen Wortlaut wissen wir leider nicht mehr) „meiden Sie bitte die Strassen xy rund um das Hotel da sich unsere Nachbarn sonst beschweren“ „gehen Sie bitte nicht mit ihrem Hund in die Innenstadt“ etc.

Es wurde als Spaziergehvariante eine Freilaufzone für Hunde angepriesen welche sich als Radweg (!!) herausstellte. Die Trainingshallen/Plätze waren auch nicht beim Hotel sondern etwas weiter entfernt – auch für diese fanden wir in der Beschreibung folgendes „Aufgrund von Hundegebell finden am Sonn- und Feiertag keine Kurse statt“ – Himmel – in einem Hundehotel??!!! Wir hatten den Eindruck dass sich dieses Hundehotel hier am vollkommen falschen Platz befindet.

Schlau war im Restaurant dass die Tische kojenartig angelegt waren und man sich so nicht auf die Pelle rückte. Die Küche war auch sehr gut. Ärgerlich für uns war dass jeder ausser uns einen fixen Tisch zugeordnet bekam – nur wir  als einzige Kurzurlauber wurden jeden Tag umgesetzt um den von der Strasse einströmenden Gästen gerecht zu werden. Diese Politik fanden wir ärgerlich da wir als Kurzurlauber einen höheren Zimmerpreis zahlten und dafür aber fast diskriminiert wurden.

Na gut, nach einem guten Abendessen und interesanten Spiessrutenlauf auf dem „Hundefreilaufradweg“ (nein wir haben unsere Hunde im nicht frei laufen lassen – wäre ja noch schöner auf einem Radweg!) freuten wir uns auf eine entspannende erste Urlaubsnacht. Leider ist das Hotel direkt neben den Passionsspielen gelegen und entsprechend laut. An ein öffnen des Fensters – was man im Sommer ja sehr gerne tut – war nicht zu denken.

Beim Auschecken taten wir unsern Unmut gut – was von der Rezeptionistin mit einem Lächeln und – schön dass es ihnen gefallen hat  – wir freuen uns auf ihre Bewertung auf dem Portal xy – beantwortet wurde -hääääääää?!

Gut über das Hotel kann nun jeder denken was er will – aber die Ausflugsziele sind toll:

Neuschwanstein ist ganz in der Nähe, auch Garmisch Partenkirchen ist nett zum anschauen und ein Tipp für  Trachtenfans: in der Nähe gibt es einen Fabriksverkauf bei dem man wirlich schöne Dirndl um einen tollen Preis erstehen kann.

Unser Fazit – wunderbare Gegend – aber beim nächsten Mal fahren wir mit dem Wohnmobil hin 🙂

Urlaub mit Hund im Seehotel Moldan

„Leinen los“ der anderen Art heisst es im Seehotel Moldan – auch „Stern am Hundehimmel“ genannt.

In diesem Beitrag möchten wir unsere Eindrücke und Meinung zu dieser Möglichkeit von Urlaub mit Hund berichten.

Wir waren schon einige Male auf Urlaub im Seehotel Moldan (www.dogotel.de) und sind sehr begeistert. Für uns ein Hotel mit Wohlfühlatmosphäre. Am Eingang findet man schon ein „Nur für Gäste mit Hund“ 🙂

An der Rezeption – nein schon bei der Buchung – empfängt einen ein engagiertes und herzliches Team. Dort heisst es auch „Hundeleinen los“ denn den Urlaub dürfen nur verträgliche und versicherte Hunde in „Moldanien“ verbringen – und das ohne Leine im Hotelbereich. Das Hotel bietet ein breites Spektrum an Zimmern – von normales Doppelzimmer über Galeriezimmer („oben schlafen, unten Wohnen“ – unser Favorit) bis hin zur Familiensuite mit Garten alles. Das ganze Areal ist hundesicher (eingezäunt, keine Absturzgefahr bei Treppen etc.).

Die Zimmer sind nett, gepflegt und ein Willkommensleckerli empfängt unsere Fellnasen.

Im Sommer können die Fellnasen und 2Beiner das Hundepool geniessen – das ist ein Pool mit niedriger Chlorkonzentration sowie römischer Treppe das von Menschen und Hunden genützt wird/werden kann – TOLL!

Vor dem Hotel gibt es eine „Hunde-Flitze-Kacke-Wiese“ die gerne genutzt wird – als wir dort waren diente sie als sozialer Punkt und wir hatten das Glück, gemeinsam mit disziplinierten Leuten dort zu sein, die die Wiese auch sauber hielten damit es nicht nur eine „Kacke-Wiese“ sonder auch eine „Flitze-Wiese“ war.

Des weiteren gibt es auf dem Hotelgrund weitere Wiesen mit z.B Agility Parcour die man frei benutzen kann (ausser zu den Zeiten an denen ein Kurs dort lauft – eh klar).

Nicht so vorteilhaft finden wir, dass es keine direkten Wanderwege vom Hotel weg gibt – es ist in Strassennähe und leider gilt auch rund um den See leinenpflicht.

Aber die ganzen anderen Vorteile heben dieses Manko locker auf.

Wer mag kann auch in dem Wellnessareal mit veschiedenen Angeboten entspannen.

JA! Auch für die Fellnasen gibt es ein eigenes Wellnessangebot. Ebenfalls kann man einen Hundesitter buchen (was mir nicht ganz klar ist – ein Hundesitter bei Urlaub mit Hund? Aber es wird sicher Anlässe dafür geben).

Westernlastig wie wir sind haben wir auch kurz die Westernstadt Pullman City die ca 55 km entfernt ist besucht http://www.pullmancity.de – klasse – da würden wir gerne mal mit unseren Pferden hin!

Der einzige Bereich an dem die Hunde an die Leine müssen ist das Restaurant – damit der Kellner mit den Köstlichkeiten nicht stolpert 😉 . Gut mitgedacht stehen die Tische auch weit genug auseinander damit sich niemand auf die Pelle rückt. Halbpension ist im Zimmerpreis enthalten und am Vortag wählt man sein Menü für den Folgetag – das tolle ist, dass man die Gänge auch auf Mittags und Abends aufteilen kann. Die Küche ist ausgezeichnet! Man kann sich auch ein Menü für die Fellnasen auf das Zimmer kommen lassen, haben wir auch getan und unsere Zimmerwölfchen haben es geliebt!

Wer dann noch Lust hat den Abend bei einem Cocktail ausklingen zu lassen…. Die Kaminbar ist sooo nett und kuschelig – dort kann man bei einem guten Getränk das am Tag erlebte revue passiern lassen – schmunzeln, lachen, plaudern – und die Fellnasen können sich zusammenrollen und vom Tag träumen!

Kurzum – ein Hundehotel mit Wohlfühlcharakter – wir werden gerne wiederkommen!

Oh Camper – benehmet euch!

Wir sind ja begeistert mit unserem Wohnmobil unterwegs – leider werden Camper manchmal nicht gerne gesehen – das hat unserer Meinung nach schon seine Gründe:

Leider gibt es – wie überall – auch unter den Campern schwarze Schafe, die den Ruf der Camper ruinieren.

So kommt es vor, dass

Camper einfach ihren Müll liegen lassen : 

Hey Leute – lasst ihr auch in euren Häusern und Gärten den Müll liegen? Warum dann in der Natur, auf Campingplätzen oder auf Plätzen auf denen euch Leute netterweise mit euren Mobilen-Wagen übernachten lassen?

Räumt euren Müll und hinterlasst den Platz wie ihr ihn vorgefunden habt!

Camper ihre Camping WCs einfach irgendwo entleeren:

Das geht überhaupt nicht – bitte entleert eure Camping WCs in die Kanalisation – nicht hinter irgendeinen Busch!

Camper sich einfach auf Plätze stellen die offensichtlich privat sind ohne zu fragen:

Leute, privat ist privat. Es fällt kein Stein aus der Krone, einfach zu fragen. Es gibt viele Leute die sagen „ok, ihr könnt gerne eine Nacht hier stehen bleiben“ – wenn ihr eine Absage bekommt seid ihr dort nicht erwünscht – bitte respektiert das!

Bei unserem letzten Urlaub erlebten wir ein Paradebeispiel wie es nicht geht. Wir saßen vor unseren Wohnmobil auf dem Grund des Unterkunftanbieters mit dem wir ein Abkommen hatten. Um ca 22 Uhr kam ein anderes Wohnmobil an – stellte sich hin. Aus stieg ein etwas älteres Ehepaar – kein Grüßen – nichts – schnell stiegen Sie in den Wohnbereich – die Türe ging zu, versperren – Vorhänge vor. Irgendwann zwischen 5 und 6 Uhr morgens verschwanden sie wieder heimlich. Der Unterkunftgeber wusse von nichts und war natürlich nicht erfreut von diesen Leuten zu erfahren. Was soll denn das?

Es gibt noch eine Reihe anderer Beispiele – aber dafür was wir sagen wollen reichen diese paar Punkte schon aus.

Mit diesem Verhalten bringen wenige schwarze Schafe Camper nur in Verruf sich parasitär zu verhalten und alles zu verschmutzen!

Leute fragt – redet mit den Leuten – ja es kann sein dass ihr vielleicht ein paar Cent zahlen müsst – aber seid ehrlich – warum auf Kosten anderer Urlaub machen?

Wenn ich mich auf den Grund eines anderen stelle, frage ich – wenn ich etwas haben will, frage ich. Wenn ich wieder gehe hinterlasse ich den Platz wie ich in vorgefunden habe.

Lasst uns zeigen, dass Camper spitze Leute sind 🙂

Reisebericht – mit 7 Hunden und 2 Ponys am Iselsberg

Teil 4

Nach den ganzen Vorbereitungen war es dann soweit. Die Ponys gut verladen im Anhänger, die Hunde gut aufgehoben im Wohnmobil ging es los vom Mostviertel in Niederösterreich nach Iselsberg.

Nach einer kurzen Kontrolle – ca 10 Minuten nach dem Start – ging es dann ab auf die Autobahn – obwohl man schon dazusagen muss – mit 80 km/h Maximalgeschwindigkeit auf der Autobahn ist man vielleicht nicht ganz vorne dabei – man hat aber ein ganz anderes Fahrerlebnis -von LKWs überholt zu werden kann gewöhnungsbedürftig sein 😉 Allgemein ist ja mit einem Wohnmobil auch der Weg das Ziel – wenn man nun noch Tiere mithat versucht man die Strecke so zu optimieren dass es für alle passt. Unsere Strecke führte uns über ein kurzes Stück der A2 (Südautobahn) über die S6 Richtung Bruck an der Mur vorbei an Tamsweg und dann kurz über die A10 und dann eine wunderschöne Strecke weiter nach Iselsberg.

Alle 2 Stunden haben wir eine Pause eingelegt um uns selbst zu strecken, mit den Hunden eine Runde zu gehen und alle Tiere mit Wasser zu versorgen.

Wasser hatten wir in Kanistern mit.

Da der vordere Teil des Transporters mit Heuballen zugemacht war (damit die kleinen Pferdchen nicht um die Wand herumgehen können), konnte nicht einfach von Vorne Wasser gereicht werden.

Für die Pferdchen hat sich für die Versorgung mit Wasser ein flexibler Futtereimer als praktisch erwiesen. Man kann das Wasser wie in einer Tasche tragen und vorne unter der weichen Mittelwand durchschieben. Am besten man schiebt den Eimer nur halb unter der Wand durch, dann ist das Risiko kleiner dass die Pferde ihn umwerfen.

In Iselsberg angekommen wurde uns dann der Name und die Adresse des Bauern bei dem wir unsere Ponys unterstellen konnten genannt. Zu unserer Freude war es der direkte Nachbar des Unterkunftanbieters! Wir wurden sehr offen empfangen und grossartigerweise durften wir die Ponys auf eine Wiese stellen, die ein wenig geschützt von der nächsten Durchzugsstrasse (Seitengasse, ein leichter Erdwall sowie ein Schwartbrettzaun Richtung Strasse) und auch gleich neben unserer Unterkunft war. Eine Seite der Wiese war von Bäumen gesäumt wodurch die Ponys immer auch Schatten und Schutz hatten. Wir hatten mobile Weidezaunsteher (aus Plastik), eine Stromlitze und unser mobiles Weidezaungerät mit dabei und somit war die Weide für die Kleinen im nu eingzäunt. Auch das obligatorische Schild „Achtung Elektrozaun“ durfte nicht fehlen (man muss ja aus rechtlichen Gründen darauf hinweisen). Nachdem wir die Pferde mit Wasser versorgt hatten, ging es dann daran einen schönen Platz für unser Wohnmobil zu bekommen. So wollten wir uns gerade auf dem Weg machen – als wir uns umdrehten sahen wir dann etwas, was uns das Herz aufgehen liess – Lilly wälzte sich im Gras – ja so schön kann Pferdeurlaub sein 🙂

Weiter gehts im nächsten Beitrag …..

 

Reisen mit Hunden und Pferden – wie transportiert man Mini-Ponys

Teil 3

So, jetzt haben wir also alles bei einander. Aber wie transportiert man Mini-Ponys? Man hört ja so allerlei Geistesblitze von „im Heck vom Auto“, „in der Hundetransportbox“ bis hin zu „auf dem Rücksitz“.

Fakt ist – nein so geht es nicht!

Ein Pony – sei es noch so klein – ist ein Pferd – das fängt bei der Erziehung an und hört noch lange nicht mit dem Transport auf.

Wir haben mit folgender Konstellation gute Erfahrungen gemacht:

Doppelanhänger anstatt Einzelanhänger – der Einzelanhänger ist zwar außen schmäler als ein Doppelanhänger (es kommt ja auch nur ein Pferd rein) Innen der Platz für das Pferd ist größer (breiter) als der Platz je Pferd im Doppelanhänger (dh wenn man die Wand drinnen lässt). Im Doppelanhänger kann man besser auspolstern damit die Pferdchen gut ankommen.

Also: Doppelanhänger, Wand drinnen lassen (die ist unten ja weich – perfekt für die kleinen Pferdchen).

Vorne mit Heuballen zumachen damit die Pferdchen nicht vorne um die Wand herumgehen können.

Den Boden schön weich mit Stroh auslegen.

Ein Heunetz reinhängen falls man nicht will dass die Heuballen schon unterwegs angeknabbert werden.  Nicht zu hoch aufhängen damit die Pferdchen hin gelangen – aber auch nicht zu tief damit sie sich mit den Beinchen nicht darin verfangen können.

Unsere stürzen sich auch gleich auf Karotten die wir ins Heunetz stecken …

Beide Ponys auf eine Seite des Anhängers geben.

NICHT anhängen!

Wenn dann die Rampe zu ist – viel Spaß beim Rausklettern aus der weichen Ponytransportzelle 😉

Ich schaue dann immer nach einer kurzen Fahrstrecke nach ob eh alles dort ist wo es hin soll – und los gehts 🙂

Was auf der Fahrt zu beachten ist kommt beim nächsten Mal.