Reisebericht mit 7 Hunden und 2 Pferden – der Aufenthalt

Teil 5

Nun ging es daran, ein nettes Plätzchen für unser Wohnmobil zu finden.

Der Unterkunftanbieter hatte ein nettes Platzerl unter Bäumen für uns. Zwar konnte unser Solarmodul nicht gut laden – wir durften uns aber an das Stromnetz hängen. Also – erster Tipp – nehmt ein langes Kabel mit (bei uns war es eine Kabeltrommel mit 50 Meter Verlängerungskabel).

Wir hatten nun den ganzen Tag Schatten und das Mobil hat sich nicht aufgeheizt! An diesem Wochenende hatte es tagsüber um die 30 Grad aber durch die schattige Lage und die Möglichkeit es im Wohnmobil durchziehen zu lassen, hatten wir es herrlich kühl zum schlafen. Innerlich mussten wir schon schmunzeln als wir beim Frühstück (wir hatten ja vereinbart, Frühstück und Abendessen beim Unterkunftanbieter zu kosumieren damit jeder etwas davon hat) hörten, dass es so heiß in den Zimmern war und somit nicht so gut geschlafen wurde. Jaja aber uns schief anschauen weil wir mit dem Wohnmobil dort waren 😉

Dieser herrliche Platz machte es auch wett, dass der Sat keinen Empfang hatte (wegen den Bäumen) – aber wie ihr in unserer Packliste sehen konntet hatten wir DVDs dabei.

Am Nachmittag des Anreisetages haben wir einfach nur entspannt – unsere ganze „Reisegruppe“ hat die Ruhe genossen. Am Abend saßen wir einfach mit unseren Campingsesseln, dem Campingtisch und einem Gelsenlicht (Kerze) vor dem Wohnmobil und genossen die Ruhe.

Nach einer ruhigen Nacht und einem guten Frühstück machten wir uns auf zu einer kleinen Wanderung durch den Wald. Die Ponys und die Grosspudel wurden von Rita geführt, die 5 Zwergerln von Karl. Diese Aufteilung hatte den Grund, dass die kleinen Hunde nicht unter den Ponys durchlaufen und es zu keinen Unfällen kommt.

Interessant waren die Reaktionen der Entgegenkommenden – erster Blick – oh sind das aber viele Hunde – wegschauen – schnell der zweite Blick – huch – da sind ja auch Pferdchen dabei 😉

Am Abend machten wir unser eigenes kreatives „open air TV“. Unser TV steht auf einem Drehteller – den drehten wir Richtung Schiebetüre unseres Vans – Campingtisch draussen vor die Türe stellen und davor hinsetzen – DVD rein und – voila unser „open air TV Erlebnis“ war geboren – wir müssen aber dazusagen, dass wir alleine auf weiter Flur waren und niemanden störten.

Am nächten Tag war es so heiss, dass wir beschlossen ein wenig zu chillen. Wir haben für die Ponys eine kleine Weide eingezäunt (mit der Litze geht das ja ruckzuck) in der sie auch Schatten hatten, zusätzlich haben wir ihnen einen Sonnenschirm aufgespannt den die beiden auch ganz witzig fanden und sich immer wieder darunter stellten. Wichtig war auch Wasser – hier hat sich wieder unser flexibler Futtertrog bewährt. So konnten wir die beiden den ganzen Tage beobachten – kurios was diese Pferdchen den ganzen Tag so treiben….. Zum unteren Schnappschuss – ja es geht Lilly gut – sie hat sich kurz in die Sonne gelegt und zu wälzen begonnen …. blöderweise war Marly im Weg 😉 image image

Auch unsere Hunde genossen es, bei uns im Schatten vor sich hinzudösen und das eine oder andere Käferchen zu fangen. So verging der Tag langsam aber sicher.

Nach einem verregneten Abend den wir im Wohnmobil verbrachten ging es am nächsten Tag wieder ab nach Hause – wie? Das lest in „wie transportiert man Mini Ponys“ 😉

Für uns ist diese Art Urlaub zu machen genau das was wir brauchen. Das nächste Mal geht es für 12 Tage ins Waldviertel – dieses Mal mit Hunden, Ponys UND Grosspferden.

Natürlich wieder mit Wohnmobil – dieses Mal mit Vorzelt….

Die Vorbereitungen laufen schon und in den nächsten Berichten gibts Infos dazu 🙂

Reisebericht – mit 7 Hunden und 2 Ponys am Iselsberg

Teil 4

Nach den ganzen Vorbereitungen war es dann soweit. Die Ponys gut verladen im Anhänger, die Hunde gut aufgehoben im Wohnmobil ging es los vom Mostviertel in Niederösterreich nach Iselsberg.

Nach einer kurzen Kontrolle – ca 10 Minuten nach dem Start – ging es dann ab auf die Autobahn – obwohl man schon dazusagen muss – mit 80 km/h Maximalgeschwindigkeit auf der Autobahn ist man vielleicht nicht ganz vorne dabei – man hat aber ein ganz anderes Fahrerlebnis -von LKWs überholt zu werden kann gewöhnungsbedürftig sein 😉 Allgemein ist ja mit einem Wohnmobil auch der Weg das Ziel – wenn man nun noch Tiere mithat versucht man die Strecke so zu optimieren dass es für alle passt. Unsere Strecke führte uns über ein kurzes Stück der A2 (Südautobahn) über die S6 Richtung Bruck an der Mur vorbei an Tamsweg und dann kurz über die A10 und dann eine wunderschöne Strecke weiter nach Iselsberg.

Alle 2 Stunden haben wir eine Pause eingelegt um uns selbst zu strecken, mit den Hunden eine Runde zu gehen und alle Tiere mit Wasser zu versorgen.

Wasser hatten wir in Kanistern mit.

Da der vordere Teil des Transporters mit Heuballen zugemacht war (damit die kleinen Pferdchen nicht um die Wand herumgehen können), konnte nicht einfach von Vorne Wasser gereicht werden.

Für die Pferdchen hat sich für die Versorgung mit Wasser ein flexibler Futtereimer als praktisch erwiesen. Man kann das Wasser wie in einer Tasche tragen und vorne unter der weichen Mittelwand durchschieben. Am besten man schiebt den Eimer nur halb unter der Wand durch, dann ist das Risiko kleiner dass die Pferde ihn umwerfen.

In Iselsberg angekommen wurde uns dann der Name und die Adresse des Bauern bei dem wir unsere Ponys unterstellen konnten genannt. Zu unserer Freude war es der direkte Nachbar des Unterkunftanbieters! Wir wurden sehr offen empfangen und grossartigerweise durften wir die Ponys auf eine Wiese stellen, die ein wenig geschützt von der nächsten Durchzugsstrasse (Seitengasse, ein leichter Erdwall sowie ein Schwartbrettzaun Richtung Strasse) und auch gleich neben unserer Unterkunft war. Eine Seite der Wiese war von Bäumen gesäumt wodurch die Ponys immer auch Schatten und Schutz hatten. Wir hatten mobile Weidezaunsteher (aus Plastik), eine Stromlitze und unser mobiles Weidezaungerät mit dabei und somit war die Weide für die Kleinen im nu eingzäunt. Auch das obligatorische Schild „Achtung Elektrozaun“ durfte nicht fehlen (man muss ja aus rechtlichen Gründen darauf hinweisen). Nachdem wir die Pferde mit Wasser versorgt hatten, ging es dann daran einen schönen Platz für unser Wohnmobil zu bekommen. So wollten wir uns gerade auf dem Weg machen – als wir uns umdrehten sahen wir dann etwas, was uns das Herz aufgehen liess – Lilly wälzte sich im Gras – ja so schön kann Pferdeurlaub sein 🙂

Weiter gehts im nächsten Beitrag …..