Was kommt ins Vorzelt?

Beim kommenden Urlaub nehmen wir auch das Vorzelt mit um zusätzlich zum Wohmobil noch mehr Platz zu haben. Wir haben nun für das Vorzelt eine Universalbodenmatte gekauft – so geht man im Vorzelt nicht auf der Erde/dem Gras. Dann haben wir einen kleinen Klappspaten – damit graben wir aussen rund um das Vorzelt eine kleine Rinne damit das Wasser wenn es regnet nicht ins Zelt sondern aussen abfliesst.

Heute kam auch die bestellte Campingküche an, super – klein zusammenlegbar und leicht – aber in ein paar Handgriffen aufgestellt – mit Windschutz für Gaskocher – gut wir haben noch Elektrokochplatten aber das kommt noch – bzw Spritzschutz beim Kochen. Die Küche hat auch ein paar Fächer und somit kann man Sachen wir Kochgeschirr, Kaffeemaschine mit Kaffee gut verstauen kann.

Für das Trocknen von kleineren Sachen wie z.B Geschirrtüchern haben wir eine Mini-Wäschespinne (mit ca 25 cm Durchmesser).

Mit dem Campingtisch und den Campingessseln + Campinghocker zum Beine drauflegen, Campinglampen und ein paar Hundekörbchen wird es gemütlich im Vorzelt.

Damit die Hunde sich frei bewegen können, haben wir einen mobilen Hundezaun für rund ums mobile Zuhause – wir sind schon gespannt, wie der Zaun von unseren Rüben angenommen wird.

Für das Wohnmobil haben wir für längere Aufenthalte noch einen Tipp: hinten mit zwei Wagenhebern (keine Rangierheber) aufbocken – das entlastet die Achse und es bewegt sich nichts mehr 🙂

Was gebt Ihr ins Vorzelt?

Oh Camper – benehmet euch!

Wir sind ja begeistert mit unserem Wohnmobil unterwegs – leider werden Camper manchmal nicht gerne gesehen – das hat unserer Meinung nach schon seine Gründe:

Leider gibt es – wie überall – auch unter den Campern schwarze Schafe, die den Ruf der Camper ruinieren.

So kommt es vor, dass

Camper einfach ihren Müll liegen lassen : 

Hey Leute – lasst ihr auch in euren Häusern und Gärten den Müll liegen? Warum dann in der Natur, auf Campingplätzen oder auf Plätzen auf denen euch Leute netterweise mit euren Mobilen-Wagen übernachten lassen?

Räumt euren Müll und hinterlasst den Platz wie ihr ihn vorgefunden habt!

Camper ihre Camping WCs einfach irgendwo entleeren:

Das geht überhaupt nicht – bitte entleert eure Camping WCs in die Kanalisation – nicht hinter irgendeinen Busch!

Camper sich einfach auf Plätze stellen die offensichtlich privat sind ohne zu fragen:

Leute, privat ist privat. Es fällt kein Stein aus der Krone, einfach zu fragen. Es gibt viele Leute die sagen „ok, ihr könnt gerne eine Nacht hier stehen bleiben“ – wenn ihr eine Absage bekommt seid ihr dort nicht erwünscht – bitte respektiert das!

Bei unserem letzten Urlaub erlebten wir ein Paradebeispiel wie es nicht geht. Wir saßen vor unseren Wohnmobil auf dem Grund des Unterkunftanbieters mit dem wir ein Abkommen hatten. Um ca 22 Uhr kam ein anderes Wohnmobil an – stellte sich hin. Aus stieg ein etwas älteres Ehepaar – kein Grüßen – nichts – schnell stiegen Sie in den Wohnbereich – die Türe ging zu, versperren – Vorhänge vor. Irgendwann zwischen 5 und 6 Uhr morgens verschwanden sie wieder heimlich. Der Unterkunftgeber wusse von nichts und war natürlich nicht erfreut von diesen Leuten zu erfahren. Was soll denn das?

Es gibt noch eine Reihe anderer Beispiele – aber dafür was wir sagen wollen reichen diese paar Punkte schon aus.

Mit diesem Verhalten bringen wenige schwarze Schafe Camper nur in Verruf sich parasitär zu verhalten und alles zu verschmutzen!

Leute fragt – redet mit den Leuten – ja es kann sein dass ihr vielleicht ein paar Cent zahlen müsst – aber seid ehrlich – warum auf Kosten anderer Urlaub machen?

Wenn ich mich auf den Grund eines anderen stelle, frage ich – wenn ich etwas haben will, frage ich. Wenn ich wieder gehe hinterlasse ich den Platz wie ich in vorgefunden habe.

Lasst uns zeigen, dass Camper spitze Leute sind 🙂

Reisebericht mit 7 Hunden und 2 Pferden – der Aufenthalt

Teil 5

Nun ging es daran, ein nettes Plätzchen für unser Wohnmobil zu finden.

Der Unterkunftanbieter hatte ein nettes Platzerl unter Bäumen für uns. Zwar konnte unser Solarmodul nicht gut laden – wir durften uns aber an das Stromnetz hängen. Also – erster Tipp – nehmt ein langes Kabel mit (bei uns war es eine Kabeltrommel mit 50 Meter Verlängerungskabel).

Wir hatten nun den ganzen Tag Schatten und das Mobil hat sich nicht aufgeheizt! An diesem Wochenende hatte es tagsüber um die 30 Grad aber durch die schattige Lage und die Möglichkeit es im Wohnmobil durchziehen zu lassen, hatten wir es herrlich kühl zum schlafen. Innerlich mussten wir schon schmunzeln als wir beim Frühstück (wir hatten ja vereinbart, Frühstück und Abendessen beim Unterkunftanbieter zu kosumieren damit jeder etwas davon hat) hörten, dass es so heiß in den Zimmern war und somit nicht so gut geschlafen wurde. Jaja aber uns schief anschauen weil wir mit dem Wohnmobil dort waren 😉

Dieser herrliche Platz machte es auch wett, dass der Sat keinen Empfang hatte (wegen den Bäumen) – aber wie ihr in unserer Packliste sehen konntet hatten wir DVDs dabei.

Am Nachmittag des Anreisetages haben wir einfach nur entspannt – unsere ganze „Reisegruppe“ hat die Ruhe genossen. Am Abend saßen wir einfach mit unseren Campingsesseln, dem Campingtisch und einem Gelsenlicht (Kerze) vor dem Wohnmobil und genossen die Ruhe.

Nach einer ruhigen Nacht und einem guten Frühstück machten wir uns auf zu einer kleinen Wanderung durch den Wald. Die Ponys und die Grosspudel wurden von Rita geführt, die 5 Zwergerln von Karl. Diese Aufteilung hatte den Grund, dass die kleinen Hunde nicht unter den Ponys durchlaufen und es zu keinen Unfällen kommt.

Interessant waren die Reaktionen der Entgegenkommenden – erster Blick – oh sind das aber viele Hunde – wegschauen – schnell der zweite Blick – huch – da sind ja auch Pferdchen dabei 😉

Am Abend machten wir unser eigenes kreatives „open air TV“. Unser TV steht auf einem Drehteller – den drehten wir Richtung Schiebetüre unseres Vans – Campingtisch draussen vor die Türe stellen und davor hinsetzen – DVD rein und – voila unser „open air TV Erlebnis“ war geboren – wir müssen aber dazusagen, dass wir alleine auf weiter Flur waren und niemanden störten.

Am nächten Tag war es so heiss, dass wir beschlossen ein wenig zu chillen. Wir haben für die Ponys eine kleine Weide eingezäunt (mit der Litze geht das ja ruckzuck) in der sie auch Schatten hatten, zusätzlich haben wir ihnen einen Sonnenschirm aufgespannt den die beiden auch ganz witzig fanden und sich immer wieder darunter stellten. Wichtig war auch Wasser – hier hat sich wieder unser flexibler Futtertrog bewährt. So konnten wir die beiden den ganzen Tage beobachten – kurios was diese Pferdchen den ganzen Tag so treiben….. Zum unteren Schnappschuss – ja es geht Lilly gut – sie hat sich kurz in die Sonne gelegt und zu wälzen begonnen …. blöderweise war Marly im Weg 😉 image image

Auch unsere Hunde genossen es, bei uns im Schatten vor sich hinzudösen und das eine oder andere Käferchen zu fangen. So verging der Tag langsam aber sicher.

Nach einem verregneten Abend den wir im Wohnmobil verbrachten ging es am nächsten Tag wieder ab nach Hause – wie? Das lest in „wie transportiert man Mini Ponys“ 😉

Für uns ist diese Art Urlaub zu machen genau das was wir brauchen. Das nächste Mal geht es für 12 Tage ins Waldviertel – dieses Mal mit Hunden, Ponys UND Grosspferden.

Natürlich wieder mit Wohnmobil – dieses Mal mit Vorzelt….

Die Vorbereitungen laufen schon und in den nächsten Berichten gibts Infos dazu 🙂