Reisen mit Hund und Pferd

Teil 1

Letzte Woche war es soweit und wir gingen mitsamt unseren 7 Hunden und 2 Mini Shetlandponys auf Reisen.

Ein wenig nervös – da wir zum ersten Mal mit den insgesamt 9 Vierbeinern unterwegs waren – versuchten wir möglichst alles vorzubereiten um für alle Eventualitäten gewappnet zu sein.

Im Nachhinein können wir aber sagen – halb so wild, einfach flexibel sein und man bekommt alles hin.

Wie hat es bei uns funktioniert?

Heute: Unterkunft

Unterkunft für uns Menschen und unsere Hunde: Wohnmobil – was wichtig ist dabei zu haben kommt im nächsten Beitrag – Stay tuned 😉

Unterkunft für die Ponys: Weide mit Elektrozaun und Möglichkeit zum Unterstellen (was für Transport und Aufenthalt wichtig ist kommt in einem der nächsten Beiträge)

Wie kamen wir dazu? Mutig sein und fragen – oder auf gut Österreichisch „beim Reden kommen die Leut ‚zamm“.

Wir haben beim Anbieter der Unterkunft angefragt, ob wir uns mit dem Wohnmobil auf seinen Grund stellen und uns an den Strom anhängen können (da wir ein Solarmodul am Mobil haben wären wir aber eine Zeit lang auch unabhängig). Auch die Benutzung von Sanitäranlagen wurde vereinbart. Natürlich haben wir vereinbart, Speisen und Getränke zu konsumieren – es soll ja jeder etwas davon zu haben. Das Übernachten im Wohnmobil stellte kein Problem dar da es uns und sicherlich auch dem Anbieter lieber war, wir beziehen keines der Zimmer sondern wohnen in unserem rollenden Zuhause 😉

Über den Unterkunftanbieter haben wir bei  benachbarten Bauern bezüglich der Ponyunterkunft angefragt und wurden gerne aufgenommen – zur Freude der Kinder in der Urlaubsgegend 🙂

Für die Unterkunft unserer eigenen Reisegruppe war also gesorgt – nur was braucht man alles für die Reise und den Aufenthalt? Das lest noch einfach in unserem nächsten Beitrag!

Teil 2:
Nachdem die „Unterkunft“ für unsere Reisegruppe also fix war begannen die Gedanken zu kreisen – was nimmt man unbedingt mit, was kann man mitnehmen, was bleibt zu Hause und was MUSS mit….
Unser Wohnmobil ist ein älterer umgebauter VW LT28 – wie es heisst – alt aber oho 😉
Ausgestattet ist unser Wohnmobil mit: Solaranlage, Kühlschrank, Kochplatten elektrisch (funktionieren aber nur mit Netzstrom – nicht mit Solar – hier besteht in Zukunft noch Verbesserungsbedarf – zb Gaskocher aber dazu beim nächsten Mal), Radio, TV mit Satanlage, CD Player, DVD Player, Kaffeemaschine mit Dauerfilter (praktisch – man braucht nicht an Papierfilter zu denken)

Was kommt nun mit (für einen Kurzurlaub): quer durchs Gemüsebeet geschrieben
1. Wasser!!! Am besten ein paar Wasserkanister anfüllen.
2. Näpfe für die Hunde
3. Bottich für die Pferde – hier empfiehlt sich ein flexibler Futtereimer
2. Knäckebrot
3. Aufstriche in Konserven
4. sonstige Lebensmittel
5. Hundefutter (praktisch ist Trockenfutter)
6. Heu (kann auch praktisch für den Pferdetransport verwendet werden – mehr darüber in Teil 3)
7. 50 Meter Verlängerungskabel
8. Kaffee
9. Heizstrahler falls die Nächte kühler werden.
10. Satfinder (macht es um einiges leichter)
11. DVDs (für den einen oder anderen Filmabend – falls man auf einem Platz steht bei dem man keinen Satellitenempfang hat)
12. MusikCDs (ja es gibt auch Gegenden mit schlechtem Radioempfang)
13. Wenn man eine Leseratte wie Rita ist, darf ein Buch nicht fehlen – wobei hier ein Kindle zu empfehlen ist – leicht, klein und es sind immer gleich ein paar Bücher mit
14. ein paar Meter Wäscheleine (man hat oft etwas zum trocknen) mit Wäscheklammern.
15. Plastikgeschirr und Besteck (wiederberwertbar)
16. Geschirr- und Handtücher
17. Kleidung der Jahreszeit entsprechend – auf jeden Fall Regenschutz
18. Campingsessel und Tisch (auch für Fahrpausen praktisch – also in Reichweite verstauen).
19. Thermoskanne für den Kaffee/Tee Unterwegs
20. neben robustem Schuhwerk noch Schuhe in die man schnell reinkommt zB Schlapfen falls eine Fellnase schnell raus muss
21. Bettzeug
22. Hundetransportbox
23. Anbindepflock für die Hunde (zb wenn man gemütlich draussen sitzt)
24. Ersatzleinen
25. Bullenstricke (kann man für vieles brauchen – zb um einen Baumstamm festmachen und daran die Hundeleinen anmachen etc)
…. Und viel gute Laune 😀

Für einen langen Urlaub kommt das Vorzelt mit – das ist wieder eine andere Geschichte……

Teil 3

So, jetzt haben wir also alles bei einander. Aber wie transportiert man Mini-Ponys? Man hört ja so allerlei Geistesblitze von „im Heck vom Auto“, „in der Hundetransportbox“ bis hin zu „auf dem Rücksitz“.

Fakt ist – nein so geht es nicht!

Ein Pony – sei es noch so klein – ist ein Pferd – das fängt bei der Erziehung an und hört noch lange nicht mit dem Transport auf.

Wir haben mit folgender Konstellation gute Erfahrungen gemacht:

Doppelanhänger anstatt Einzelanhänger – der Einzelanhänger ist zwar außen schmäler als ein Doppelanhänger (es kommt ja auch nur ein Pferd rein) Innen der Platz für das Pferd ist größer (breiter) als der Platz je Pferd im Doppelanhänger (dh wenn man die Wand drinnen lässt). Im Doppelanhänger kann man besser auspolstern damit die Pferdchen gut ankommen.

Also: Doppelanhänger, Wand drinnen lassen (die ist unten ja weich – perfekt für die kleinen Pferdchen).

Vorne mit Heuballen zumachen damit die Pferdchen nicht vorne um die Wand herumgehen können.

Den Boden schön weich mit Stroh auslegen.

Ein Heunetz reinhängen falls man nicht will dass die Heuballen schon unterwegs angeknabbert werden. Nicht zu hoch aufhängen damit die Pferdchen hin gelangen – aber auch nicht zu tief damit sie sich mit den Beinchen nicht darin verfangen können.

Unsere stürzen sich auch gleich auf Karotten die wir ins Heunetz stecken …

Beide Ponys auf eine Seite des Anhängers geben.

NICHT anhängen!

Wenn dann die Rampe zu ist – viel Spaß beim Rausklettern aus der weichen Ponytransportzelle 😉

Ich schaue dann immer nach einer kurzen Fahrstrecke nach ob eh alles dort ist wo es hin soll – und los gehts 🙂

Was auf der Fahrt zu beachten ist kommt beim nächsten Mal.

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