Reisebericht – mit 7 Hunden und 2 Ponys am Iselsberg

Teil 4

Nach den ganzen Vorbereitungen war es dann soweit. Die Ponys gut verladen im Anhänger, die Hunde gut aufgehoben im Wohnmobil ging es los vom Mostviertel in Niederösterreich nach Iselsberg.

Nach einer kurzen Kontrolle – ca 10 Minuten nach dem Start – ging es dann ab auf die Autobahn – obwohl man schon dazusagen muss – mit 80 km/h Maximalgeschwindigkeit auf der Autobahn ist man vielleicht nicht ganz vorne dabei – man hat aber ein ganz anderes Fahrerlebnis -von LKWs überholt zu werden kann gewöhnungsbedürftig sein 😉 Allgemein ist ja mit einem Wohnmobil auch der Weg das Ziel – wenn man nun noch Tiere mithat versucht man die Strecke so zu optimieren dass es für alle passt. Unsere Strecke führte uns über ein kurzes Stück der A2 (Südautobahn) über die S6 Richtung Bruck an der Mur vorbei an Tamsweg und dann kurz über die A10 und dann eine wunderschöne Strecke weiter nach Iselsberg.

Alle 2 Stunden haben wir eine Pause eingelegt um uns selbst zu strecken, mit den Hunden eine Runde zu gehen und alle Tiere mit Wasser zu versorgen.

Wasser hatten wir in Kanistern mit.

Da der vordere Teil des Transporters mit Heuballen zugemacht war (damit die kleinen Pferdchen nicht um die Wand herumgehen können), konnte nicht einfach von Vorne Wasser gereicht werden.

Für die Pferdchen hat sich für die Versorgung mit Wasser ein flexibler Futtereimer als praktisch erwiesen. Man kann das Wasser wie in einer Tasche tragen und vorne unter der weichen Mittelwand durchschieben. Am besten man schiebt den Eimer nur halb unter der Wand durch, dann ist das Risiko kleiner dass die Pferde ihn umwerfen.

In Iselsberg angekommen wurde uns dann der Name und die Adresse des Bauern bei dem wir unsere Ponys unterstellen konnten genannt. Zu unserer Freude war es der direkte Nachbar des Unterkunftanbieters! Wir wurden sehr offen empfangen und grossartigerweise durften wir die Ponys auf eine Wiese stellen, die ein wenig geschützt von der nächsten Durchzugsstrasse (Seitengasse, ein leichter Erdwall sowie ein Schwartbrettzaun Richtung Strasse) und auch gleich neben unserer Unterkunft war. Eine Seite der Wiese war von Bäumen gesäumt wodurch die Ponys immer auch Schatten und Schutz hatten. Wir hatten mobile Weidezaunsteher (aus Plastik), eine Stromlitze und unser mobiles Weidezaungerät mit dabei und somit war die Weide für die Kleinen im nu eingzäunt. Auch das obligatorische Schild „Achtung Elektrozaun“ durfte nicht fehlen (man muss ja aus rechtlichen Gründen darauf hinweisen). Nachdem wir die Pferde mit Wasser versorgt hatten, ging es dann daran einen schönen Platz für unser Wohnmobil zu bekommen. So wollten wir uns gerade auf dem Weg machen – als wir uns umdrehten sahen wir dann etwas, was uns das Herz aufgehen liess – Lilly wälzte sich im Gras – ja so schön kann Pferdeurlaub sein 🙂

Weiter gehts im nächsten Beitrag …..

 

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